Denk mal, der Kieferer Kasperl!

Denkmäler stehen meist für die höheren Stände. Der Kieferer Kasperl steht für das einfache Volk. Bei den Ritterschauspielen in Kiefersfelden ist er der Mittler zwischen denen da oben und denen da unten. Er ist das Bindeglied zwischen der Welt der Bühne und den Zuschauern in ihrem realen Leben.








„Ich habe den Realismus als darstellende Form gewählt.
Nichts wird beschönigt, geglättet oder heldenhaft überhöht.
Ein Mensch im Kostüm des Kieferer Kasperls.
Mit seinen Unzulänglichkeiten und Stärken.
So wie alle Darsteller der Ritterspiele Leute aus unserer Mitte sind.“
Hilde Prinz
 
Der Kieferer Kasperl thront auf einem schiefen Stein vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Marmorwerke Kiefersfelden. Sie wurden 1996 still gelegt. Der Quader war ein Werkzeug zum Wenden von Marmorblöcken.
Auf der Schräge bleibt der Kieferer Kasperl aufrecht. Er schaut über den Ort hinüber zum Theater der Ritterschauspiele. Der Vertreter des Volkes steht geerdet auf schiefem Grund.
 
Die Bildhauerin Hildegard Prinz aus Kiefersfelden hatte den Wunsch dem Kieferer Kasperl ein Denkmal zu setzen. „Ton ist das ursprüngliche Material, aus dem ich die Figur modelliert habe. Mir liegt dieses weiche Material, das ich mit den Händen formen kann.“ Vom Tonoriginal wurde eine Negativform gemacht. Das war die Vorlage für den Guss in Aluminium. Gefertigt von der Kunstgießerei Hofmeister. Zum Schluss gestaltete Hilde Prinz die Figur farbig. Nur. bei Gesicht und Händen ist das Material Aluminium sichtbar.
 
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